Der SCU GLD Kilb trauert um Ehrenobmann Friedrich Kern sen.
Am Montag erreichte uns die traurige Nachricht über das Ableben unseres langjährigen Obmanns und Ehrenobmanns Friedrich KERN sen. Mit ihm verlieren wir einen Menschen, der durch seine Treue und seinen Einsatz unseren Verein nachhaltig prägte.
27 Jahre Obmannschaft und treuer Fan bis ins hohe Alter
Friedrich KERN sen. wurde am 10.04.1970 als Nachfolger von Josef KNAPP zum Kilber Union-Obmann gewählt. Da der SCU Kilb damals als „Sektion Fußball“ geführt wurde, nahm er damit auch die Obmannstelle der Kilber Kicker ein. In diese erste Amtszeit fiel auch der erste Meistertitel 1980/81, der gleichbedeutend war mit dem Aufstieg nach 27 Jahren in der 2. Klasse Pielachtal in die 1. Klasse West-Mitte. Und auch der Aufstieg von der 1. Klasse in die Unterliga West (heute: Gebietsliga West) in der Saison 1992/93 fiel zu einem großen Teil in die Obmannschaft KERNS.
Viel wichtiger jedoch als dieser sportliche Erfolg war die Schaffung unserer Heimstätte, des Kilber Waldstadions, welche ihn als einen der „zwei Platzbauer“ (neben Josef TRATTNER) in die Geschichte des Kilber Fußballs eingehen ließ.
Am 26.02.1993 übergab er seine Funktion schließlich an Franz IMRE, doch bereits 2001 übernahm er wieder das Amt, nachdem sich sein Nachfolger krankheitsbedingt zurückziehen musste. 2004 erfolgte schließlich die endgültige Übergabe an Ing. Alfred BRACK, in deren Zuge Friedrich KERN als Dank für seine jahrzehntelange Vereinstätigkeit zum Ehrenobmann des SCU GLD Kilb ernannt wurde.
Der Rückzug aus der Obmannschaft bedeutete jedoch keinen Rückzug aus dem Kilber Fußball. Als treuer Fan und Unterstützer war Friedrich KERN bis ins hohe Alter bei den Heimspielen der Küba Buam im Waldstadion zu finden. Ein besonderer Moment, der diese Verbundenheit zeigte, war die Spielpatronanz anlässlich seines 90ers, welche der Jubilar persönlich anwesend wahrnehmen konnte.
Friedrich KERN kann somit mit Fug und Recht als Persönlichkeit betrachtet werden, die wie kaum eine zweite unseren Verein prägte und voranbrachte. Sein Wirken war dabei stets von einer Weitsicht geleitet, welche ihresgleichen suchte und welche bis heute positiv in unserem Verein nachhallt.
Unser tiefstes Mitgefühl in dieser schweren Zeit gilt seiner Ehefrau Anni, seiner gesamten Familie und allen Verwandten.






